Stereogam

a blog by Sabrina & Lars

Engländer können alles

Posted By Lars on 13. Mai 2010

Aktuelle Ereignisse zeigen, Engländer werden unterschätzt. So sind sie zum Beispiel in der Lage eine konservativ-liberale Regierung zu wählen, die tatsächlich die Staatsschulden abbauen möchte und keine Steuersenkungen für Besserverdiener plant.

Da überrascht es kaum, dass Engländer auch tolle Desserts machen… Apple Crumble mit Vanille-Eis… Die sind schon toll, die Britten.

Hilfe, die Datenkrake kommt

Posted By Lars on 24. Februar 2010

Es kennt keine Grenzen. Die Datenkrake ELENA macht vor keiner persönlichen Information halt. Zuerst trifft es vor allem die Arbeitnehmer. Ein großer Aufschrei der deutschen Bürger ist bisher ausgeblieben. Sind wir zu schlecht informiert? Ein grober Überblick des Magazins Monitor.

Lebende Mauern

Posted By Lars on 6. Februar 2010

Ein hochkomplexes Daumenkino

Posted By Lars on 6. Februar 2010

Ja, früher…

Posted By Lars on 4. Februar 2010

… hatten Fotos einfach mehr Charme. Das lag nicht nur daran, dass sie noch mit “PH” geschrieben wurden, sondern auch daran, dass durch das Entwickeln noch eine Menge passieren konnte. Hinzu kamen Qualität des Films, das fehlen elektronischer Korrektur der Optiken usw., die nicht unerheblich auf das Endergebnis – das fertige Foto – Einfluss hatten

Nicht vergessen sollte man allerdings auch, dass die Entstehung eines Bildes deutlich mehr Zeit in Anspruch genommen hat. Es wurde nicht nur einfach draufgedrückt. Jedes Bild hatte für den auch ungeschicktesten und unbedachtesten Fotografen den Wert eines Kunstwerks. Denn nach spätestens 36 Bilder war beim Kleinbild Schluss – Ende, aus, Film voll. Dann musste Entwickelt werden uns jedes einzelne Bild hatte nicht nur persönlichen sondern auch einen nicht unerheblichen monetären Wert. Heute drückt man so lange auf den Auflöser, bis die Speicherkarte voll ist. Das können schon mal mehrere Hundert und nach Urlauben (je nach persönlichem Geschmack) auch mal tausende sein. Eine wahre Bilderflut, die den Wert des einzelnen Bildes schmälert. Und natürlich bleiben die meisten Bilder in digitaler Form auf dem heimischen Rechner und finden immer seltener ihren Weg in ein Fotoalbum, immer häufiger allerdings in (in erster Linie zumindest liebevoll gestalteten) Fotobüchern.

Als Kind war ich begeistert von Polaroids. Es ging schnell, es musste nichts entwickelt werden und das Ergebnis war (fast) sofort zu sehen: Klick, Blitz und dann kam da ein braunes Bild aus dem Schlitz an der Vorderseite. Langsam wurde das Bild immer heller und klarer bis schließlich alles zu erkennen war. Diese Bilder hatten von Natur aus Charme. nur wenige Bilder hatten keine Fingerabdrücke, waren perfekt belichtet oder zeigten die Farben des Motivs auch nur annähernd. Hier war Kollege Zufall der Herr des Geschehens – und auch des Endprodukts. Fotografen fällt bei Polaroids zuerst das Wort Vignettierung ein, wenn sie sich über Polaroids unterhalten.

Das Projekt Poladroid hat ein witziges kleines Programm gebaut, mit dem sich aus  glattgebügelten Digitalbildern ganz einfach charmante Polaroids erstellen lassen. Eben auch nach dem Kriterium: Einstellen kannste fast nix, hier hilft der scheinbare Zufall. Ein witziges kleines Tool, für diejenigen, die keine Lust haben, sich stundenlang mit Bildbearbeitungssoftware abzumühen, um vergleichbare Ergebnisse zu erzielen. Das Tool gibts übrigens Gratis.

Tipp: Auf Windows 7 (64Bit) läuft Poladroid übrigens nicht besonders. Hier ist es ratsam die Kompatibilität des Programms auf Windows Vista einzustellen um Abstürze des Programms zu vermeiden. Dann macht es auch richtig Spaß!

Da lacht selbst das Heer

Posted By Lars on 29. Januar 2010

Da wird etwas konstruriert, was so nicht ist: Die Öffentlichkeitsabteilung des österreichischen Bundesheeres macht keinen Hehl aus seiner seltsamen Vorstellung von dem, was “die Jugend ab 18″ so bewegt und vermittelt ganz nebenbei ein sehr diffuses Bild des militärischen Alltags.

Klar, jeder will Panzerfahren – auch Frauen. Davon gehen anscheinend die österreichischen Streitkräfte aus. Die Kollegen der Öffentlichkeitsabteilung stehen sowieso und überhaupt auf Klischees.
Wie  ich auf sowas komme? Das Heer hat einen Werbespot veröffentlicht, der mittlerweile auf verschiedenen Videoportalen zu sehen ist. Damit sollen potentielle Rekrutinnen und Rekruten für den Heeresdienst begeistert werden.

Ob dieser Spot wirklich ernst gemeint ist, oder ob sich die Kameraden nur einen Spaß erlaubt haben, ist bisher nicht bekannt. Unabhängig davon, ob ersteres der Fall ist, der Werbefilm wäre dann zumindest unfreiwillig amüsant. Gönnt euch 1 Minute und 24 Sekunden Kopfschütteln und freut euch auf grandiose Slogans wie “Kommt zum Heer, denn da könnt Ihr Panzerfahren!”

“Alles andere ist Alltag.”

Dresden in 26 Gigapixeln

Posted By Lars on 26. Januar 2010

Das angeblich größte und detailreichste Panorama der Welt wurde in Dresden aufgenommen.

Um die mit einer Canon-DSLR (Canon 5D mark II, die allein schon mit 21,4 Megapixeln protzt) aufgenommenen 1665 Einzelaufnahmen in nur 172 Minuten tatsächlich perfekt zu erstellen, kam ein eigens konzipierter “Foto-Roboter” zum Einsatz.

Nicht genug der Zahlen: 94 Stunden dauerte allein die Berechnung des Panoramas aus 102 Gigabyte Rohdaten, wofür praktischerweise ein Rechner mit 16 Prozessorkernen und 48 GB Arbeitsspeicher zur Verfügung stand.

Und nicht nur die Zahlen sind (für den Technikfreund) verblüffend, auch der detailreichtum des Panoramas. Weit entfernt findet man in klar erkennbar einen Bauarbeiter, sieht einen Mann aus dem Fenster winken und flanierende Menschen. Teils sehr beeindruckend. Klar, und dann auch noch die relativ ansehnliche Kulisse Dresdens historischer Bauwerke…

Am besten: Selbst angucken unter gigapixel-dresden.de

Die virtuelle Sonne

Posted By Lars on 10. Dezember 2009

Danke für den Link “Eli” – ein Netter Song mit einem interessanten Video zur Domain von Stereogam. Natürlich nicht von uns. Wirkt übrigens im Vollbild um einiges besser.

Voila: Les “Leningrad Cowboys”

Posted By Lars on 29. November 2009

Früher, ja ganz früher in den späten 80er Jahren, da gab es eine Band, die eigentlich nur für einen legendären Film zusammenkommen sollte. Eigentlich auch nur eine Parodie einer Band.

Doch auf einmal waren die Leningrad Cowboys eine Legende! Dass sie mir schon in den frühen 90er über den Weg gelaufen waren, hatte ich lange vergessen. Bis ich einen Song suchte. Und da waren sie auf einmal wieder.  Mindestens 10 finnische Musiker, mit saublöden Einhornfrisuren (eine Parodie auf Elvis), viel zu großen, spitzen Schuhen und eigenwilligen Interpretationen gaaanz großer Hits. Dass sie damals, also ganz früher, als die Leningrad Cowboys für den Film “Leningrad Cowboys Go America” (1989) aus dem Boden gestampft wurden, mit ihrem Mix aus russischer Volksmusik und Coverversionen selbst für den einen oder anderen Hit sorgten, sei hier am Rande erwähnt.

Gezeigt werden soll hier nun das Musikvideo zu dem übrigens sehr schönen Song “Those were the days”, des finnischen Regisseurs Aki Kaurismäki, der die Leningrad Cowboys ursprünglich mal erfunden hat.

Begeistert, interessiert? Die Leningrad Cowboys haben im Laufe der Jahre einige Alben produziert, auf denen auch vor großen Beatles- und Led Zeppelin-Songs nicht halt machen und sind auch mal wieder auf Tour. Legendär ist bis heute, so soll dies auch hier erwähnt werden, die Tour mit dem Chor der Russischen Roten Armee. Videos von der “Total Balalaika Show” gibt`s auf sämtlichen Videoportalen.

Weiteres (Bilder, weiteren gehäuften und knallbunten Unsinn) gibt`s auch auf der Homepage der Cowboys.

Wir feieren heute den Welttoilettentag

Posted By Lars on 19. November 2009

Welttoilettentag, das klingt witzig und vielleicht auch ein bisschen obskur.
Dennoch ruft heute die WTO (World Toilet Organisation) wie in jedem Jahr wieder den Welttoilettentag aus. Damit wollen die Macher vor allem darauf aufmerksam machen, dass so manches, was uns alltäglich erscheint woanders gar nicht normal ist. 38 % der Weltbevölkerung verfügen nicht über Sanitäre Anlagen, so wie es in manchen europäischen Staaten wohl schon seit dem alten Rom üblich ist. Das ist nicht nur ein deutliches Weniger an Komfort, sondern vor allem ein gesundheitliches Risiko. Das Fehlen von fließendem Wasser und Kanalisationen zur Entsorgung von Fäkalien tötet noch immer die Schwächsten: Vor allem kleine Kinder werden hierdurch häufig von (Durchfall-) Erkrankungen befallen, die viel zu häufig tödlich enden.

Ein Hoch auf unsere Toiletten.